Die Veterinärdermatologie befasst sich mit allen Auffälligkeiten der Haut, der Krallen und der Ohren.
Bei folgenden Symptomen ist eine dermatologische Konsultation empfehlenswert: Pruritus (Beißen und Kratzen), Alopezie (Haarausfall), Ohrenentzündung, schlechte Fellqualität und Schuppen.
Wie läuft eine dermatologische Untersuchung in der Klinik ab?
Bevor wir das Tier im Detail untersuchen, stellen wir Ihnen gezielte Fragen, um seine Vorgeschichte zu erfassen und eine vollständige Krankenakte anzulegen. Anschließend führt der Tierarzt nach der allgemeinen Untersuchung des Tieres anhand der Symptome des Tieres dermatologische Untersuchungen durch. Diese Tests können helfen, Parasiten, Bakterien, Pilze und Haaranomalien zu identifizieren. Aus diesem Grund ist es nicht empfehlenswert, das Tier in den Tagen vor der Untersuchung zu waschen oder seine Ohren zu reinigen. Vorzugsweise sollte das Tier nüchtern sein, damit bei Bedarf Blutproben oder Hautbiopsien entnommen werden können. Bei vielen Erkrankungen wird die Diagnose bereits bei der ersten Konsultation gestellt, bei anderen müssen jedoch zusätzliche Untersuchungen durchgeführt oder diagnostische Behandlungen eingeleitet werden. Um den Krankheitsverlauf richtig zu beurteilen und in manchen Fällen eine definitive Diagnose zu stellen, ist eine Nachuntersuchung notwendig. Viele dermatologische Fälle sind chronisch und müssen langfristig behandelt und überwacht werden. Die Behandlungen können lokale Pflege (Shampoos, Salben, Pipetten) und allgemeine Behandlungen (Injektionen, Tabletten, Flüssigkeiten) kombinieren, die immer in Absprache mit dem Tierbesitzer entschieden werden, um das beste therapeutische Ergebnis und Wohlbefinden für das Tier zu gewährleisten. Die dermatologische Konsultation kann zwischen dreißig Minuten und einer Stunde in schwierigeren Fällen dauern.

